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Regenwälder – Leben im Dschungel

Blick über Regenwald

National Geographic Fotograf Dieter Schonlau und Sandra Hanke sind im Regenwald praktisch zuhause. Seit vielen Jahren dokumentieren sie die unglaubliche Artenvielfalt und beeindrucken mit ihren spektakulären Bildern selbst Wissenschaftler.
Wenn Hanke und Schonlau von ihren Reisen erzählen, klingt es manchmal nach Science Fiction: Sie schwammen mit rosafarbenen Fluss-Delfinen im Amazonas und badeten mit Piranhas, sechs Meter langen Kaimanen und Scharen an bis zu anderthalb Meter langen Zitteraalen, die Stromschläge von 650 Volt austeilen können, in Flüssen. Sie fuhren mit Holzbooten durch überschwemmte Wälder, in denen Süßwasserhaie und Stachelrochen zwischen den Baumstämmen entlanggleiten, während Aras und Tukane in den Bäumen schreien und fette Frösche auf radgroßen Blättern sitzen. Sie wurden von Klammeraffen mit Ästen beworfen und von Bewohnern des Waldes zum Essen von Tapirherz eingeladen. In den Regenwald von Neuguinea drangen sie so tief ein, dass sie auf einen Stamm trafen, der nie zuvor Weiße gesehen hatte. Die Menschen zupften verwundert an Schonlaus blonden Beinhaaren, die in der Sonne leuchteten. Nachts umringten sie nach eingehender Untersuchung ihr Zelt und besangen es mit beschwörenden Liedern, um Geister fern zu halten.
Hanke und Schonlau geben seltene Einblicke in eine Wunderwelt, in der leuchtende Pilze wachsen, fliegende und winkende Frösche leben und Insekten wie Pflanzen aussehen. Sie berichten von Begegnungen mit riesigen Anakondas und erzählen vom Leben der Orang-Utans im Kronendach der Urwaldriesen. Sie zeigen Fotos und Filmmaterial, das sie unter extremsten Bedingungen, über viele Jahre hinweg den geheimnisvollen Urwäldern entlocken konnten! Es können Wochen, Monate und manchmal sogar Jahre vergehen, bevor der Regenwald einige seiner gut gehüteten Geheimnisse preisgibt. Sie haben gelernt, die Tricks der Tarnspezialisten zu durchschauen. Hinter den grünen Vorhang zu blicken lehrten sie Ureinwohner, mit denen Hanke und Schonlau monatelang unterwegs waren. Das ist das Wichtigste für Fotografen im Regenwald. Dank ihrer Sehschulung können sie heute auch ohne Fremdhilfe Zweige mit Beinchen und wandelnde Blätter entdecken. Die Beiden lernten, wie es riecht, wenn Brüllaffen in der Nähe sind und mit welchen Rufen man die Aufmerksamkeit von Klammeraffen auf sich zieht. Und sie lernten die Kunst sich nicht zu verlaufen.

Februar 08 2019

Details

Datum 8. Februar 2019
Zeit 19:30
Eintritt 12€

Bühne

Aula Krollbachschule

Sennestraße 34
Hövelhof, 33161

+ Google Karte

Zeitplan

  • Einlass: 18.30 Uhr
  • Beginn: 19.30 Uhr
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Veranstalter

Sennekult e.V.